Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die letzten Wochen waren eine Reise durch unsere gesamte Stadt – von Scherbda über Ebenshausen bis nach Frankenroda, Mihla und Creuzburg. Hinter uns liegt eine Zeit voller intensiver Gespräche, konstruktiver Kritik und vor allem: vieler ermutigender Begegnungen.
Nach dem großartigen Erfolg unserer ersten Vorstellungsrunde in der „Goldenen Aue“ in Mihla steht nun der nächste wichtige Meilenstein bevor. Doch bevor wir den Blick nach vorne richten, ist es Zeit für ein kurzes Zwischenfazit und ein wichtiges Versprechen für die letzten Meter bis zur Wahl am 26. April.
1. Ein Rückblick: Dialog auf Augenhöhe
In Mihla wurde eines deutlich: Das Interesse an der Zukunft unserer Stadt ist riesig. Wir haben über Infrastruktur, Kitas und die Stärkung unserer Vereine gesprochen. Aber ich habe auch gespürt, dass ein Abend oft nicht ausreicht, um in die Tiefe zu gehen. Viele von Ihnen haben mir zurückgemeldet, dass sie sich mehr direkte Beteiligung und eine bessere Kommunikation aus dem Rathaus wünschen.
Das habe ich verstanden. Beteiligung darf kein Schlagwort im Wahlkampf sein, sondern muss gelebte Praxis im Bürgermeisteramt werden.
2. Die Herausforderung: Zusammenwachsen statt Spalten
Ein Thema hat mich in den letzten Tagen besonders beschäftigt: Die spürbare Rivalität zwischen den Ortsteilen, die im Zuge des Wahlkampfs leider wieder präsenter geworden ist. Ich beobachte mit Sorge, wie versucht wird, Gräben zu ziehen, wo wir eigentlich Brücken brauchen.
Mein Ziel ist klar: Ich trete nicht an, um ein Bürgermeister für einzelne Orte zu sein. Ich trete an für das gesamte Amt Creuzburg. Nach der Wahl am Sonntag müssen wir alle weiterhin gut zusammenarbeiten können. Wir müssen im Stadtrat Lösungen finden, die keinen Ortsteil bevorzugen oder vernachlässigen. Wir sind erst dann wirklich stark, wenn wir die „Kirchturm-Rivalität“ hinter uns lassen und als eine Gemeinschaft agieren.
3. Ausblick: Teil 2 der Vorstellungsrunde auf der Burg
Da mir der direkte Austausch so wichtig ist, lade ich Sie herzlich ein zu:
„Auf ein Wort – Details & Anliegen auf der Burg“
- Wann: Donnerstag, 23. April 2026, um 19:00 Uhr
- Wo: Festsaal der Burg Creuzburg
Besonders die Bürgerinnen und Bürger aus Creuzburg und Scherbda möchte ich einladen, vorbeizukommen. Lassen Sie uns über die Details sprechen: Wie setzen wir meine Erfahrung als Ortsteilbürgermeister und Beigeordneter für alle Ortsteile ein? Wie bauen wir behutsam auf dem Erreichten auf und setzen gleichzeitig neue Akzente?
4. Unser Motto für den Endspurt
In Anbetracht der Erkenntnisse der letzten Wochen habe ich mein Leitmotiv für die finale Phase geschärft. Es soll das ausdrücken, was unsere Stadt jetzt braucht:
„Ein Amt. Eine Stimme. Unsere gemeinsame Zukunft.“
Es spielt keine Rolle, in welchem Ortsteil Sie zu Hause sind. Am kommenden Sonntag hat jede Stimme das gleiche Gewicht. Es geht nicht um „Mihla gegen Creuzburg“, sondern um die Frage, wie wir als Einheit modern und bürgernah werden.
5. Ihr Auftrag für den 26. April
Am Sonntag haben Sie die Wahl. Ich bitte Sie: Gehen Sie wählen. Jede Stimme ist ein Auftrag für Stabilität und ehrliche Sachpolitik. Nutzen Sie die verbleibende Zeit, nutzen Sie die Briefwahl und sprechen Sie mit Ihren Nachbarn.
Ich bin bereit, mit voller Kraft und Herzblut für unser Amt Creuzburg zu arbeiten. Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass wir eine starke Gemeinschaft sind.
Wir sehen uns am Donnerstag auf der Burg – und am Sonntag an der Wahlurne!
Herzlichst,
Ihr Toni Nickol
Kandidat für das Bürgermeisteramt der Stadt Amt Creuzburg
