Bürgerfrage zur Wahl 2026
Kurz vor der Stich Wahl erreichte uns die Anfrage eines interessierten Bürgers, die wir gerne beantwortet haben. Der Bürger wollte zunächst wissen, wie Toni die Zusammenarbeit zunächst mit allen anderen Mitgliedern des Stadtrates gestalten möchte. Dann präzisierte er und fragte nach der Sichtweise auf die AfD auf kommunaler, landes-und bundespolitischer Ebene.
Mail:
Sehr geehrter Herr …….,
vielen Dank für Ihre Anfrage, die mich jetzt erreicht hat.
Ich trete als Bürgermeisterkandidat mit der Unterstützung der UWG an, die Beantwortung Ihrer Frage kann daher nur mit dem Verweis auf das Selbstverständnis der UWG erfolgen. Ich möchte daher zunächst darauf eingehen.
Die UWG, also unsere Unabhängige Wählergemeinschaft, grenzt sich organisatorisch von allen Parteien ab und betont immer wieder, keiner Partei anzugehören oder mit ihr in irgendeiner Form organisatorisch zusammenzuarbeiten. Die Betonung liegt aber auf „organisatorisch“. Die Mitglieder der UWG, ob Stadträte oder nicht, können sich selbstverständlich in Parteien organisieren und auch eigene Präferenzen haben. Aber dies ist nicht Gegenstand der Arbeit der Gruppe oder der Stadtratsfraktion.
Sie haben nach dem Verhältnis zur AfD gefragt: Dazu gibt es innerhalb unserer Gruppe sehr unterschiedliche persönliche Sichtweisen. Das hat zur Konsequenz, dass wir zum Beispiel keine Koalition mit einer Partei eingehen können, nicht mit der AfD und auch nicht mit einer anderen. Wir geben uns ganz absichtlich kein festes Programm, sondern vertrauen auf die ausschließlich sachbezogenen Entscheidungen unserer Stadträte, die sich aus ihrem Verantwortungsbewusstsein und ihrer Lebenserfahrung im jeweiligen Einzelfall ergeben. Dabei gibt es schon immer eine Zusammenarbeit zwischen den Stadtratsmitgliedern, den Austausch zwischen den Fraktionssprechern und es gab schon gemeinsame Fraktionssitzungen. Geht es in wichtigen Fragen auch einmal um Kampfabstimmungen, dann versuchen wir innerhalb der UWG durch Argumentation zu einer einheitlichen Meinung zu kommen. Gelingt das nicht, trifft jeder UWG-Stadtrat seine eigene Abstimmungsentscheidung. Einen Fraktionszwang kennen wir nicht.
Meine persönliche Antwort zu der von Ihnen gestellten Frage: Ich stehe voll hinter diesen oben genannten Grundsätzen der kommunalen Zusammenarbeit. Ich pflege guten Kontakt zu allen im Stadtrat vertretenen Stadträten, auch wenn man im derzeitigen Wahlkampf manchmal einen anderen Eindruck bekommen könnte. Und ich gehe davon aus, dass dieses Verhältnis auch künftig pragmatisch weitergeführt wird. Ich selbst praktiziere das bereits seit über 20 Jahren und habe mich auch durch mehrere teils harte Wahlkämpfe davon nicht abbringen lassen.
Mit freundlichem Gruß
Toni Nickol
Hallo Herr Nickol,
zunächst möchte ich ihnen zum Einzug für die kommende Stichwahl als hauptamtlicher Bürgermeister des Amt Creuzburg gratulieren.
Als ehrenamtlicher Wahlhelfer ist es mir eine Herzensangelegenheit das politische Geschehen in unserer Gemeinde kontinuierlich zu verfolgen und entsprechend den Zielen der Kandidaten natürlich auch eine Wahlstimme abzugeben.
Mein Interesse liegt dabei u.a. darin begründet, inwieweit eine Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern des Stadtrates, welcher parteipolitischen Couleur sie auch immer angehören, stattfinden soll. Da gerade im Social Media Bereich aus konservativer/rechter Richtung viel Unterstützung für ihre Person geteilt wird, würde ich gerne Wissen, welche individuelle Sichtweise sie auf kommunaler, landes- und gerne auch bundespolitischer Ebene auf die Alternative für Deutschland haben? Dies würde meine persönliche Wahlentscheidung am kommenden Sonntag um einiges erleichtern.
Dankend im Vorraus für ihre (falls es zeitlich passt) Antwort!
Mit freundlichen Grüßen………..
Antwort:
Sehr geehrter Herr …….,
vielen Dank für Ihre Anfrage, die mich jetzt erreicht hat.
Ich trete als Bürgermeisterkandidat mit der Unterstützung der UWG an, die Beantwortung Ihrer Frage kann daher nur mit dem Verweis auf das Selbstverständnis der UWG erfolgen. Ich möchte daher zunächst darauf eingehen.
Die UWG, also unsere Unabhängige Wählergemeinschaft, grenzt sich organisatorisch von allen Parteien ab und betont immer wieder, keiner Partei anzugehören oder mit ihr in irgendeiner Form organisatorisch zusammenzuarbeiten. Die Betonung liegt aber auf „organisatorisch“. Die Mitglieder der UWG, ob Stadträte oder nicht, können sich selbstverständlich in Parteien organisieren und auch eigene Präferenzen haben. Aber dies ist nicht Gegenstand der Arbeit der Gruppe oder der Stadtratsfraktion.
Sie haben nach dem Verhältnis zur AfD gefragt: Dazu gibt es innerhalb unserer Gruppe sehr unterschiedliche persönliche Sichtweisen. Das hat zur Konsequenz, dass wir zum Beispiel keine Koalition mit einer Partei eingehen können, nicht mit der AfD und auch nicht mit einer anderen. Wir geben uns ganz absichtlich kein festes Programm, sondern vertrauen auf die ausschließlich sachbezogenen Entscheidungen unserer Stadträte, die sich aus ihrem Verantwortungsbewusstsein und ihrer Lebenserfahrung im jeweiligen Einzelfall ergeben. Dabei gibt es schon immer eine Zusammenarbeit zwischen den Stadtratsmitgliedern, den Austausch zwischen den Fraktionssprechern und es gab schon gemeinsame Fraktionssitzungen. Geht es in wichtigen Fragen auch einmal um Kampfabstimmungen, dann versuchen wir innerhalb der UWG durch Argumentation zu einer einheitlichen Meinung zu kommen. Gelingt das nicht, trifft jeder UWG-Stadtrat seine eigene Abstimmungsentscheidung. Einen Fraktionszwang kennen wir nicht.
Meine persönliche Antwort zu der von Ihnen gestellten Frage: Ich stehe voll hinter diesen oben genannten Grundsätzen der kommunalen Zusammenarbeit. Ich pflege guten Kontakt zu allen im Stadtrat vertretenen Stadträten, auch wenn man im derzeitigen Wahlkampf manchmal einen anderen Eindruck bekommen könnte. Und ich gehe davon aus, dass dieses Verhältnis auch künftig pragmatisch weitergeführt wird. Ich selbst praktiziere das bereits seit über 20 Jahren und habe mich auch durch mehrere teils harte Wahlkämpfe davon nicht abbringen lassen.
Mit freundlichem Gruß
Toni Nickol



